entschendorfberg – hartberg – wien – passau – münchen (im auto mit 2 österreichischen landsleuten) – prag – moskau – westsibierische tiefebene – omsk – novosibirsk – ulanbator – bejing – incheon – seoul (im flugzeug mit 498 kleinen asiatischen fremden) !!!!!!!!!!!!!!
29 turbulenzenreiche stunden quer durch europa und asien inkl. happy end;)!
die anreise über wien zwecks last minute visum nach münchen verlief zu vollster zufriedenheit. in münchen noch ein allerletztenstes schnitzel - kein wiener!! – verputzt um danach von der air china mit einem dreifachen [nihaunihaunihau]!!! freundlichst begrüßt zu werden. der flug war bis auf die länge und tubulenzen überhaupt kein problem – diese konnten sofort mit dem personal entertainment system on bord sofort ausgeblendet werden. die westsibirische tiefebene mit ihren tausend seen und das mongolische mars-anmutente-wüstengebiet konnten wir bei bestem wetter bestaunen. als anschließend noch die sonne im land der aufgehenden sonne unterging nahm der tag ein gutes ende/anfang. ein überdimensionaler flughafen – keine menschen bis auf ein paar swineflueängstlich-maskierte – empfingen uns in bejing. kurz vor incheon hatten wir einen wunderschönen blick auf die vorgelagerten koranischen inseln und die herrlichen sandstrände in uninähe!!! glasklare sicht bis sich der himmel verdunkelte und der seoul‘sche smog uns eingesaugt hatte. sonnenlicht kann von nun an nurmehr diffus wahrgenommen werden – sehr diffus. im klimatisierten luxusbus mit extrabreiten sitzen gings weiter in die city. und wer klimatisierte fahrzeuge in österreich schätzt der fühlt sich hier wie im paradies – brrrrrrrrrrr. draußen – 30 grad celsius, 98 prozent luftfeuchtigkeit – drinnen (taxi, ubahn, älteste klapperbusse, einkaufszentrum, …) gefühlte 3 grad, 10 prozent luftfeuchtgkeit!!! das erklärt vielleicht wieso schulterfrei bei den koreanern verpönt zu sein scheint und christina als exibistischer ausländer abgestempelt wird. nichts desto trotz werden wir hier mit freundlichkeiten überhäuft und suchen noch immer manchen haken. von 2 russisch koreanischen couchsurfern (marina und kyontae aus komsomolsk und incheon) wurden wir bestens empfangen – mit 5 litern bier und getrocknetem tintenfisch!!! ihr apartment ist einfach traumhaft – aber leider nicht mal annähernd unsere preisklasse. hier sehen wir österreich in frühestens 15 jahren – das gesamte apartment vernetzt, verkabelt, verwirelesst und überwacht. nach der bedienungsanleitung für das klo sind wir noch immer auf der suche;). ebenso wie auf die englischkenntnisse der meisten (auch jungen) koreaner.
bei der wohnungssuche hatten wir heute gottseidank koreanische begleitung – sonst hätts nicht nur wegen smog sehr dunkel ausgesehen in sindorim, einer mischung aus hanok-teppich (traditionelle koranische häuser) und neusten highrise wolkenkratzern. der ausgeschaute ‚oneroom‘ ist zwar winzigst aber dafür auf dem neuesten stand der technik – wie nicht anders zu erwarten und lt. marina sicherheits- und kakerlakentechnisch vorzuziehen.
die einstündige fahrt zur uni nahmen wir heute auch ohne mit der wimper zu zucken auf uns. jerry kam – erkennbar am typisch koreanischen namen und feinem gewinke – die einzig englischsprachige person weit und breit. wie koreanische studenten so ganz ohne auskommen ist uns noch immer ein rätsel….
schlussendlich wurden auch alle probleme der schwedIN versöhnlich gelöst und nun sind wir zurück aus dem schwülen monsoon. der draußen tobt. auf dem ‚heim’weg schnappten wir uns in der juan underground shopping mall ein würstchen in 3 schlafröcken am spieß und ke…äh….kimpab, korenisches sushi im ganzen – MHHHHHHHHHHH!!!!!!!!!!!! die einzige möglichkeit für uns an essbares zu kommen da unser hauptkommunikationsmittel noch immer die zeichensprache ist.
in der metro dann gleich bekanntschaft einer netten – fast schon zu netten – koreanerin gemacht, die uns nicht nur ihre hilfe in jeglichen belangen sondern auch noch ihre koreanische küche angeboten hat.
2 tage hier und schon soviele wunderbare eindrücke, welche nun endlich zu papier gebracht - bevor von anderen überschrieben - sind.
und vielleicht können wir uns morgen schon stolze besitzer von 11pyeong nennen…. (umrechnungskurs auf m2 – 3,3!)
KOMBE – wie der koreaner schon beim ersten bier zu sagen pflegt!!!
27. August 2009
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