und so trotteten wir am meer entlang - zumindest war das unsere versprochene hoffnung! und wirklich! der kuestenexpress pfiff quasi am strand entlang und schon waren wir an unserem naechten ziel angelangt. koshigoe - ein kleines dorf der praefektur kanagawa mit blick auf den fujisan (an klaran tagen). ein wunderschoen idyllisches dorf, mit 3 bahnhoefen ;) wir uebernachteten in einem all-inclusive ryokan wie es sich so gehoert, mit jakuta, fischabendessen und fischfruehstueck! ;) wenn der zug durch den ort donnerte musste alles ausweichen! die autos, die so schon muehe hatten sich durch die strassen zu kaempfen, die fussgaenger, die eigentlich auch als fahrzeuge behandelt wurden, und auch die touris, die mit einem trolli an jeder hand durch die idylle schlenderten. oder geschlendert wurden. der hatte uns derartig im griff, das wir und gluecklich schaetzen konnten, dass er es gut mit uns meinte und uns gleich zu unserem ryokan blies. waehrend unseres kleinen strandspaziergangs vor dem abendessen sahen wir dann erst wahre japanische kampfkunst. nicht mit schwertern, nicht mit schlaegen, sondern mit surfbrettern ums ueberleben! am strand gab es aufgrund des sturmes kaum vorankommen und temperaturen die an einem 30. dezember angemessen schienen, hielten unzaehlige japaner nicht davon ab sich in die wellen zu schmeissen. barfuss, ohne handschuhe... wir zogen es vor in einer kleinen bar einen sake zu geniessen bis das kistchen voll war. als es dann finster wurde besichtigten wir noch tempel und pagoda in der naehe des ryokans, mit angeschliessendem friedhofsrundgang am hausberg.
das abendessen war der reinste himmel - fuer fischliebhaber. in saemtlichen gaengen wurde alles moegliche und unmoegliche serviert - einfach fantastisch. das fruehstueck war aehnlich wenn auch kleiner gestaltet. hier ein wenig gewoehnungsbeduerftig um 8 uhr morgens ;) auch nach einem hausinternen kleinen onsen. auf die kleine vorgelagerte insel gelangt man mit dem boot, das aber aufgrund des hohen wellengangs gar nicht zu sehen war, mit dem bus, der uns viel zu langweilig war, oder zu fuss ueber die bruecke, wo dir der wind die wassergischt ins gesicht peitscht - fast ;)
die insel is bekannt fuer ihre artenvielfalt. sehr sehr viele adler, delphine (denen wars aber zu kalt) und und und... es gibt auch einen kleinen aussichtsturm von wo wir den fujisan mit einem kleinen haeubchen bestaunen konnten. ich weiss allerdings nicht ob es fuer den die gleiche weisheit wie fuer den grimming gibt - leider. dann noch schnell einen happen essen im restauraunt mit dem schoensten ausblick in dem wir je waren. und nochmal schnell ein bisschen glueck aus dem automaten und schon waren die eineinhalb tage paradies wieder zu ende und wir mussten weiter, weiter nach kyoto. und wie reist man in japan stilgerecht? erstens mit einer schwebebahn!!! hehe. und dann natuerlich mit dem shinkansen, dem schnellsten zug der welt - Der Shinkansen zeichnet sich weniger durch die absolute Höchstgeschwindigkeit der Triebwagen (443 km/h im Testlauf) als vielmehr durch seine durchgängig hohe Reisegeschwindigkeit auf einem vom Nah- und Güterverkehr baulich komplett getrennten Hochgeschwindigkeitsnetz aus. So erzielt der Nozomi-Superexpress zwischen Tokio und Nagoya inkl. Bahnhofsaufenthalten eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 206 km/h. soviel dazu...
25. Januar 2010
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