und ausserhalb bangkoks:::::
viele fahren nach koh phiphi an der westkueste. dort haben sie 'the beach' gedreht. sehrsehrsehr viele touristen angeblich.
wir nicht;)
wir waren auf koh tao - an der ostkueste, viel naeher an bangkok und eine kleinere insel, relativ ruhig, nicht zu ueberlaufen, wunderschoen zum schnorcheln (nur aufpassen - wir haben uns den sonnenbrand unseres lebens geholt:)!) viele feine bars am strand, wunderschoene straende, 8588494930303palmen ....
nachtbus von bangkok nach chumporn hafen - eigentlich ganz ok wenn man nicht gerade mit SONGSERM faehrt. sind zwar die billigsten aber nicht ohne grund! miese busse, miese faehren und eeewig unterwegs! LOMPHRAYA is zwar bisschen teurer aber besser und sicherer!!!!!! is there a man in my luggage?! man sollte seine wertsachen unbedingt immer an sich tragen, weil angeblich waehrend der langen busfahrt zeit genug bleibt um die gepaeckstuecke der reisenden im gepaecksraum zu durchwuehlen! bei uns kein problem weil wir zu zweit mit einem einzigen kleinrucksack gereist sind ;) - fuer den wir auch bei der abreise von zwei deutschen - die uns auch fuer deutsch hielten bewundert wurden!! und tatsaechlich - nach 1-2 stunden fahrzeit haelt der bus, der fahrer wollte mal aufs wc, die fahrgasttueren bleiben aber verschlossen. gepaeckstuer auf, gepaeckstuer zu, moped duest weg und wir in die andere richtung ;) - keine ahnung, aber verdaechtig...
.koh tao - woopidoo
.erstmal eine yamaha 250ccm 4takt wird ausgeborgt - und zwar bei lederhosenbikes ;) ein deutscher der dort anscheinend fuer zuverlaessigkeit und ehrlichkeit steht! und so eine abwechslung war ja auch nicht schlecht ;) es wird wohl ein wenig teurer gewesen sein, aber dafuer gibts keine herbeigezauberten teuren kratzer...
zuerst wollten wir einen roller doch auch wenn man in thailand oft mal was ganz anderes als bestellt in den haenden haelt ;) waren wir schlussendlich froh ueber die enduro! ueber sandpfade als hauptstrassen fingen thomas' augen zu leuchten an!
.chalok bay - unsere finale destination - eine mischung aus totaler paradisischer einoede und partyscene auf der nachbarinsel.
.viewpoint resort - http://www.kohtaoviewpoint.com/
unser favourit war, zum glueck, voll belegt also fragten wir beim viewpoint einem sympatischen familienbetrieb nach herberge ;) und die war einmalig! mitten im dschungel, auf kleiner anhoehe schimmerte das tuerkisblaue meer durch die palmenblaetter hindurch ;) echt...
.die naechsten tage waren eher ruhig, der sonnenbrand lies gottseidank nicht mehr zu - koh tao verzeichnet mehr tauchgaenge als das great barrier reef!!! hier kann der tauchschein um ca. 200€ inkl. unterkunft gemacht werden! koh (insel) tao (schildkroeten) hat wunderschoene korallenriffe, walhaie, delphine, haie... wir sind im kleinformat beim schnorcheln geblieben. auch dort hat thomas eine deutsche kollegin vorm sicheren tod gerettet, als ein longtailboot bedrohlich nahe an uns herankam, hat er die gefahr aber abwenden koennen...man sieht sich keine fische an, man schwimmt ihnen auch nicht hinterher, man schwimmt mitten im buntschillernden schwarm!!!
.abende - die lassen sich mit cocktails (ueber den tag verteilt), bier, grillereien (am tag schwimmen wir mit ihnen - am abend essen wir sie, aber mit genuss;)!), leuchtfischen, und feuershows wunderbar verbringen.
.sowieso, das essen - das beste ueberhaupt!!! und fuer unsere koreanischen gaumen gibts nichts was zu scharf sein koennte;)!!! cocosnuscurries, padthai, ganze kokosnuesse zum ausschluerfen, fruchtshakes frisch vom baum, fisch vom grill frisch aus dem meer und fisch fisch fisch....
.und ueber dir leuchtet der unglaublichste sternenhimmel!
.und die schuhe immer ausziehbereit halten - in jedem haus mit schrein muessen sie naemlich runter, egal ob indernetcafe, supermarkt, ...
.viecherei - anfaenglich wollten wir einen dschungeltrip machen - vergiss es!!!
kurzer ueberblick: zimmer:spinnen 8-10cm durchmesser, echse 10cm lang , badezimmer: hausspinne 10-15cm durchmesser haarige beine die sie unglaublich schnell machen, haariger koerper - achtung kann sich auch im abfluss verstecken :), um den bungalow: echse 25-30 cm lang, baumhoernchen (wie eichhoernchen nur bissl groesser und sportlicher),krebse vor der austuer und zu guter letzt eine boa schlange gesehen und die einheimischen hotelbesitzer waren sich auch nicht wirklich sicher was zu tun ist ;)
positiv ist bei so vielen killern haben kleine laestige tierchen keine chance...
.taxi boat? die haeufigste frage ueberhaupt ;)
.rueckreise - schlauerweise wollten wir schon bei unserer ankunft die rueckfahrt buchen um nicht wieder mit songserm fahren zu muessen - beim kauf hat uns schon ein nicht oder vielleicht firmenanhaengiger fachmann anderweitig beraten wollen und meinte die s......faehre wuerde nicht fahren. hat sich auch mit einer mitarbeiterin kurzgeschlossen - sollte also stimmen... wir vorsichtig wie immer fragen lieber noch das andere fraeulein am schalter die meint kein problem die faehre faehrt!!! also gut... zufaellig erfahren wir dass wir nochmal vorbei kommen sollten... machen wir auch und dann faehrt das boot wohl doch nicht - umbuchen! und ploetzlich halten wir ein ticket der firma songserm in unseren haenden!!! nicht ganz so geplant ;) leicht entnervt tinis idee::: wir sollten eigentlich noch geld bekommen weil songserm ja eher billigsdorfer und wir haben ja den vollen luxuspreis bezahlt! also nochmal zurueck! eine andere dame meint sie kann uns das geld nicht zurueckgeben weil sie uns gar nicht kennt, sie -auch schon genervt - wird aber von tini zum umbuchen auf lomphraya gezwungen ;) - geschafft!!! alles ganz offiziell, bzw. so offiziell wie es in thailang geht! ;)
entspannterweise, ist alles halb so schlimm und alles kann mit einem laecheln genommen werden - weils soo schoen is! ;)
letzter tipp (ist vom andi geborgt)
VORSICHT, LADYBOYS immer und ueberall!!!!
22. Februar 2010
mal schnell weg...
christina hatte ihren grossen lybien wettbewerb abgegeben, thomas war gerade mit shigeru ban workshop fertig - was tun???wir sollten nach thailand fliegen!!! ;) nachdem thomas' vorschlag ulan bator nicht so gut angekommen ist (-26°) haben wir am abend noch schnell flug gebucht, kurz vor abflug noch ein hotel in bangkok - und los gings...
danke an alle die super schnell weitergeholfen haben, sie haben uns vor dem schlimmsten bewahrt!!!
und fuer alle die das fernweh nach unseren fotos gepackt hat, hier ein paar tipps und tricks:
bankok:::::::::
.flug mit der brandneuen billigfluglinie der koreanair - jinair - ganz in giftgruen!!! eine jugendliche jeanscrew hat sehr ueberzeugt, die playstation portable anstelle ueblicher fernseher nicht so sehr ;)
.ankunft am, im gestank der korruption erbauten, neuen suvarnabhumi flughafen bangkok: 36°, rel luftfeuchtigkeit 92% - leicht schwuel...
.eingecheckt im hostel/hotel banglamphu place oder the roombkk - keine ahnung jedenfalls sehr schoen und nur der halbe internetpreis und mit einheimischer hilfe auch gefunden...
.thai boxen im lumphini stadion - einmalige atmosphaere zwischen ventilatoren, schweiss, bier und thaiboxgluexmusik!
thaiboxchampion zu werden ist der grosse traum jedes kindes (in thailand), wir schaetzen die juengsten teilnehmer auf 12, im vergleich zu oesterreichischen oder koreanischen weicheikindern wirken sie aber schon unglaublich professionell und um 10 jahre aelter! vor jedem kampf gibts ein aberglaeubisches tanzritual, bevors dann richtig was auf die fresse gibt bis das blut spritzt...
nachdem sich der fixpreis eines taxifahrers fuer die heimfahrt innerhalb von sekunden halbierte, haben wir das taximeter vorgezogen ;)
.grand palace - das haupttouristending ist aber jede anstellerei wert!! strenge kleidervorschriften (wirken vielleicht angesichts der hitze und der masse an touristen relativ streng): lange hose und bedeckte schultern!vor ort gibts sachen zum ausborgen, muss man sich aber wieder anstellen und pro kleidungsstueck 200 bhat als kaution hinterlegen! aber nicht von den leuten auf der strasse kleidung ausborgen die meinen: so kommst du aber nicht rein my friend!! da kostets ueberall was, drinnen im palast ists gratis, nur kaution muss eben hinterlegt werden!)
.faehrenfahrt vom grand palace nach chinatown (station n4), dort dann sunnenuntergang vom restaurant des riverside guesthouse im 8. stock und danach gewuehle in chinatown
wir waren genau am tag der chinesischen neujahrfestivitaeten dort...phu...weiss nicht ob wir shcon jemals in einer solchen menschenmasse gefangen waren. dort gabs dann abendessen inklusive rattensichtung ;), wilde drachentaenze und chinesische taenze mit wackelnden koepfen!
.cocktailfruehstueck auf der khao san road (da sind die touris zuhause...) und auf der rambuttri road (noerdliche paralell strasse zur kaoh san road - ruhiger, schoener, gruener)
.amulettmarkt - abseits der grossen touristenstroeme kann man hier ein wenig seinem eigenen glueck auf die spruenge helfen! vom aergsten kitsch bis zu einfachen steingluecksbringern ist alles zu haben! und da buddah bilder eigneltich nicht verkauft werden, bieten alle quasi einen 'verleihdienst' auf unbegrenzte zeit an! der unglaubliche glaube der thais kann aber auch in jedem auto bus oder radcockpit bewundert werden...
aber VORSICHT!!!!! betrueger lauern wirklich hinter jeder strassenecke. uns haben sie auch FAST drannbekommen. ganz zufaellig sprach uns ein netter junger thai auf der strasse an wo wir denn hin wollen. unsere sehenswuerdigkeit war dann zufaellig geschlossen aber gottseidank wussste er wo es sonst noch ganz schoen ist - dort gibts heute auch noch ein festival, na so ein zufall!! und wir sollen doch sicher mit einem tuktuk fahren. aber vorsicht vor betruegern warnt er gleich ;) nur staatliche mit gelber nummerntafel nehmen meinte er, zufaellig fuhr grad eins vorbei in das er uns hineinsetzte und ganz billig ans andere ende der stadt brachte zu einem buddha und einem reisebuero dem wir ganz bestimmt vertrauen koennen. dort haetten wir dann gleich eine reise buchen sollen. als wir das aber nicht wollten war der tuktukfaherer aufeinmal nimma so nett, nicht mal ein kleines laecheln fuers foto ist ihm mehr entlocken zu gewesen und is einfach abgerauscht. war also alles ein abgekartertes spiel zwischen dem ersten thai, dem tuktukfahrer und dem reisebuero....einfach nichts kaufen, buchen!!! am abreisetag sind wir nochmal an der selben ecke vorbeigekommen und dort ist dann unser tuktukfahrer gesessen und hat auf seine opfer gewartet... angeblich versuchen sies mit juwelen und massgeschneiderten anzuegen und tuktuk fahrt zum big oder lucky buddha (DEN GIBTS NICHT!)! und wenn man frisch aus korea kommt kann man das alles gar nicht glauben ;) diese boese welt ;) hier wird dir dein geld auch in der ubahn nachgetragen wenns dir irgendwo rausfaellt!
und immer sagen das du schon laenger in bangkok bist damit du als frischfleisch nimma so auffaellst;) bei uns als omoweisse touris wars aber nicht ganz so einfach...
also einfach niemandem was glauben;) lautete unser zwischenresumee...zumindest auf der khao san road! dort sind einfach zuviele touristen!
aber wenn man ein bisschen abseits geht, wo nicht mehr nur touristen sind dann sind die thais wirklich ganz nette und gastfreundschaftliche leute! sind am letzten tag nach durchzechter nacht bei einer buddistischen zeremonie verkoestigt worden - die haben uns einfach nicht weggehen lassen ohne dass wir ihre reissuppe, chinesisches gebaeck und kaffee gekostet haben;)...
viele meinen 2 tage bangkok dann nichts wie raus! hm... bangkok ist eine unglaublich lebendige, gruene stadt - vermutet man nicht wirklich - in der sich das leben am gehsteig und auf der strasse abspielt und wenn man von den vielen touris in der khao san und dem ungewohnten wetter absieht, wirklich sehrsehr empfehlenswert!!!
danke an alle die super schnell weitergeholfen haben, sie haben uns vor dem schlimmsten bewahrt!!!
und fuer alle die das fernweh nach unseren fotos gepackt hat, hier ein paar tipps und tricks:
bankok:::::::::
.flug mit der brandneuen billigfluglinie der koreanair - jinair - ganz in giftgruen!!! eine jugendliche jeanscrew hat sehr ueberzeugt, die playstation portable anstelle ueblicher fernseher nicht so sehr ;)
.ankunft am, im gestank der korruption erbauten, neuen suvarnabhumi flughafen bangkok: 36°, rel luftfeuchtigkeit 92% - leicht schwuel...
.eingecheckt im hostel/hotel banglamphu place oder the roombkk - keine ahnung jedenfalls sehr schoen und nur der halbe internetpreis und mit einheimischer hilfe auch gefunden...
.thai boxen im lumphini stadion - einmalige atmosphaere zwischen ventilatoren, schweiss, bier und thaiboxgluexmusik!
thaiboxchampion zu werden ist der grosse traum jedes kindes (in thailand), wir schaetzen die juengsten teilnehmer auf 12, im vergleich zu oesterreichischen oder koreanischen weicheikindern wirken sie aber schon unglaublich professionell und um 10 jahre aelter! vor jedem kampf gibts ein aberglaeubisches tanzritual, bevors dann richtig was auf die fresse gibt bis das blut spritzt...
nachdem sich der fixpreis eines taxifahrers fuer die heimfahrt innerhalb von sekunden halbierte, haben wir das taximeter vorgezogen ;)
.grand palace - das haupttouristending ist aber jede anstellerei wert!! strenge kleidervorschriften (wirken vielleicht angesichts der hitze und der masse an touristen relativ streng): lange hose und bedeckte schultern!vor ort gibts sachen zum ausborgen, muss man sich aber wieder anstellen und pro kleidungsstueck 200 bhat als kaution hinterlegen! aber nicht von den leuten auf der strasse kleidung ausborgen die meinen: so kommst du aber nicht rein my friend!! da kostets ueberall was, drinnen im palast ists gratis, nur kaution muss eben hinterlegt werden!)
.faehrenfahrt vom grand palace nach chinatown (station n4), dort dann sunnenuntergang vom restaurant des riverside guesthouse im 8. stock und danach gewuehle in chinatown
wir waren genau am tag der chinesischen neujahrfestivitaeten dort...phu...weiss nicht ob wir shcon jemals in einer solchen menschenmasse gefangen waren. dort gabs dann abendessen inklusive rattensichtung ;), wilde drachentaenze und chinesische taenze mit wackelnden koepfen!
.cocktailfruehstueck auf der khao san road (da sind die touris zuhause...) und auf der rambuttri road (noerdliche paralell strasse zur kaoh san road - ruhiger, schoener, gruener)
.amulettmarkt - abseits der grossen touristenstroeme kann man hier ein wenig seinem eigenen glueck auf die spruenge helfen! vom aergsten kitsch bis zu einfachen steingluecksbringern ist alles zu haben! und da buddah bilder eigneltich nicht verkauft werden, bieten alle quasi einen 'verleihdienst' auf unbegrenzte zeit an! der unglaubliche glaube der thais kann aber auch in jedem auto bus oder radcockpit bewundert werden...
aber VORSICHT!!!!! betrueger lauern wirklich hinter jeder strassenecke. uns haben sie auch FAST drannbekommen. ganz zufaellig sprach uns ein netter junger thai auf der strasse an wo wir denn hin wollen. unsere sehenswuerdigkeit war dann zufaellig geschlossen aber gottseidank wussste er wo es sonst noch ganz schoen ist - dort gibts heute auch noch ein festival, na so ein zufall!! und wir sollen doch sicher mit einem tuktuk fahren. aber vorsicht vor betruegern warnt er gleich ;) nur staatliche mit gelber nummerntafel nehmen meinte er, zufaellig fuhr grad eins vorbei in das er uns hineinsetzte und ganz billig ans andere ende der stadt brachte zu einem buddha und einem reisebuero dem wir ganz bestimmt vertrauen koennen. dort haetten wir dann gleich eine reise buchen sollen. als wir das aber nicht wollten war der tuktukfaherer aufeinmal nimma so nett, nicht mal ein kleines laecheln fuers foto ist ihm mehr entlocken zu gewesen und is einfach abgerauscht. war also alles ein abgekartertes spiel zwischen dem ersten thai, dem tuktukfahrer und dem reisebuero....einfach nichts kaufen, buchen!!! am abreisetag sind wir nochmal an der selben ecke vorbeigekommen und dort ist dann unser tuktukfahrer gesessen und hat auf seine opfer gewartet... angeblich versuchen sies mit juwelen und massgeschneiderten anzuegen und tuktuk fahrt zum big oder lucky buddha (DEN GIBTS NICHT!)! und wenn man frisch aus korea kommt kann man das alles gar nicht glauben ;) diese boese welt ;) hier wird dir dein geld auch in der ubahn nachgetragen wenns dir irgendwo rausfaellt!
und immer sagen das du schon laenger in bangkok bist damit du als frischfleisch nimma so auffaellst;) bei uns als omoweisse touris wars aber nicht ganz so einfach...
also einfach niemandem was glauben;) lautete unser zwischenresumee...zumindest auf der khao san road! dort sind einfach zuviele touristen!
aber wenn man ein bisschen abseits geht, wo nicht mehr nur touristen sind dann sind die thais wirklich ganz nette und gastfreundschaftliche leute! sind am letzten tag nach durchzechter nacht bei einer buddistischen zeremonie verkoestigt worden - die haben uns einfach nicht weggehen lassen ohne dass wir ihre reissuppe, chinesisches gebaeck und kaffee gekostet haben;)...
viele meinen 2 tage bangkok dann nichts wie raus! hm... bangkok ist eine unglaublich lebendige, gruene stadt - vermutet man nicht wirklich - in der sich das leben am gehsteig und auf der strasse abspielt und wenn man von den vielen touris in der khao san und dem ungewohnten wetter absieht, wirklich sehrsehr empfehlenswert!!!
5. Februar 2010
korea und ihre wuensche
fruehmorgens um kurz vor 9 sah christina auf ihrem weg in die arbeit mit vom schlaf noch zugeschwollenen augen eine anzeige fuer die sogenannte 'double-eyelid-surgery'. sehr populaer in korea, bis zu 30% der college studenten sollen angeblich lt. korean times schon solch eine 'westernisation' hinter sich haben.
in dieser speziellen anzeige sieht man ein vorher nachher foto - zuerst unvorteilhaftest, ungeschminkt, danach wunderbar grosse augen mit einer doppelter, westlicher augenfalte - und der groesste teil praesentiert die gleiche frau im traumbrautkleid, strahlenst auf ihren zukuenftigen ehemann wartend!
PROPOSE!
da wundert man sich auch nicht mehr ueber die gruende der koreanerinnen sich plastisch verschoenern zu lassen:
platz 1 und mit abstand - um ENDLICH den zukuenftigen gatten zu finden
platz 2 und 3 weit abgeschlagen - selbstzufriedenheit und koerperliche makel beseitigen
weniger serioese unternehmen werben mit -
2 schwestern zum preis von einer!
oder hausbesuchen a la ossteirischer frisoesen. bleibt nur noch zu pruefen ob sie auch das selbe steuerabgabesystem verfolgen ;)
also schoenheit und auesserlichkeiten scheinen hier einen grossen teil des lebens zu vereinnahmen. der rest wird meist mit shopping gefuellt. obwohl sich hier - wie sicherlich schon erwaehnt - im vergleich zu oesterreich - bei allem respekt - ueberdurchschnittlich viele der werbung bemassstabt huebsche menschen bewegen, ist der wunsch nach mehr und noch mehr schoenheit ungebrochen. bemerkbar an riesenschneewittchenspiegeln die in der ubahn auch aus der kleinsten tasche ausgepackt werden, oder an frauen die sich einfach minutenlang ohne eingriffe im spiegel bewundern.
damit scheint korea einmal mehr dem japanischen vorbild zu folgen, die in letzter zeit immer wieder mit arbeitsverweigernder jugend (v.a. maennern) fuer schlagzeilen sorgen, die sich nur mehr mode, styling und shopping als ziel setzen. moeglicherweise in reaktion auf die aussichtslosen arbeitsjahre, die ihnen noch bevorstehen, und die generell unsicherer werdenden zukunft. die bevoelkerung ist zwar noch wesentlich juenger als jene in japan (aelteste bevoelkerung weltweit) trotzdem wird mit einer erstmals niedrigeren geburtenrate kraeftig aufgeholt.
ganz kurz noch einige interessante unterschiede zu oesterreich: in japan gibts betriebswirtschaftlich gesehen das j-management. das besdeutet, das ein junger arbeiter oder angestellter ein leben lang bei der gleichen firma bleibt, die ihm auch seine wohnung oder haus, sein auto und spaeter natuerlich auch seine pension bezahlt. ein jobwechsel ist also mit riesigem aufwand verbunden, der fast nie in kauf genommen wird. mehr oder weinger wird die gesamtbevoelkerung somit lebenslang gebunden und strukturiert. das problem, das die immer aelter werdende bevoelkerung mit sich bringt besteht vor allem in der hohen jugendarbeitslosigkeit, da pensionisten nach ihrem regulaeren job einer weiteren taetigkeit nachgehen und von professionellen arbeitsvermittlern bereits bei ihrer pensionierung angeworben werden. zur gleichen zeit gibt es extremen mangel an pflegepersonal, vor allem in den laendlicheren gebieten (welche fast nicht mehr existieren). im unterschied zu oesterreich wird darauf nicht mit illegaler beschaeftigung sondern mit, klischebedingt, roboterbau reagiert.
natuerlich muss es dann in korea das k-management geben! weil eigenltich will man sich nichts abschauen aus dem osten ;). und da liegt das problem - oder in zukunft vielleicht die chance. ein aehnlich unflexibles system wie das japanische, das aber nicht mit den selben sicherheiten(in japan heute vielleicht auch nicht mehr) gedeckt ist. daher muss es laut experten einen bruch des systems geben, damit korea konkurenzfaehig bleibt - vor allem in anbetracht der immer schneller und groesser werdenden chinesischen wirtschaftsmacht. die strenge hierachie, unter der gearbeitet bzw. gelitten wird, muss durch vernetztes schnelleres querarbeiten abgeloest werden. dass das nicht so ganz einfach umzusetzen ist, ist auch durch das sehr wichtige beziehungskatell hier erschwert. und auch wenn viele wollen, fehlt der letzte mutige schritt.
gemeinschaftssinn stehen trotz hierachie ganz oben auf der liste, die alten konfuzianischen werte, die eigentlich nicht wirklich mit dem, uns bekannten, individualistischen kapitalismus funktionieren. oder doch? wenn man die bemerkenswerte erfolgsgeschichte koreas - auch als wunder am han bekannt, genauer betrachtet, faellt erstens auf, dass die erfolgreichen riesenkonglomerate wie lg, samsung und hyundai, bereits unter japanischer herrschaft gegruendet wurden und somit alle handelsvorteile genossen, und zweitens, dass der grosse wirtschaftliche aufschwung in korea, aehnlich wie heute noch in singapur, unter autoritaerer hand erfolgten. ohne meinungs - oder pressefreiheit, ohne grundrechte, die es eigenltich nach der befreiung 1945 haette geben sollen. alle ressourcen des landes wurden auf eine stadt, bzw eine industrie gelenkt. seoul und metall. posco ist heute einer der groessten stahlerzeuger weltweit. als folge verarmte die landbevoelkerung voellig. bis zu den 1990ern wurde hier ohne traktoren, ohne fliessendes wasser, ohne strom gearbeitet und gelebt. die entwicklung, die in westeuropa mit der auklaerung, die industrialisierung etc. hunderte jahre dauerte, hatte hier gerade einmal 30 jahre zeit. eine wirklich bewundernswerte geschichte, der in kuerze ein wechsel bevorsteht.
in dieser speziellen anzeige sieht man ein vorher nachher foto - zuerst unvorteilhaftest, ungeschminkt, danach wunderbar grosse augen mit einer doppelter, westlicher augenfalte - und der groesste teil praesentiert die gleiche frau im traumbrautkleid, strahlenst auf ihren zukuenftigen ehemann wartend!
PROPOSE!
da wundert man sich auch nicht mehr ueber die gruende der koreanerinnen sich plastisch verschoenern zu lassen:
platz 1 und mit abstand - um ENDLICH den zukuenftigen gatten zu finden
platz 2 und 3 weit abgeschlagen - selbstzufriedenheit und koerperliche makel beseitigen
weniger serioese unternehmen werben mit -
2 schwestern zum preis von einer!
oder hausbesuchen a la ossteirischer frisoesen. bleibt nur noch zu pruefen ob sie auch das selbe steuerabgabesystem verfolgen ;)
also schoenheit und auesserlichkeiten scheinen hier einen grossen teil des lebens zu vereinnahmen. der rest wird meist mit shopping gefuellt. obwohl sich hier - wie sicherlich schon erwaehnt - im vergleich zu oesterreich - bei allem respekt - ueberdurchschnittlich viele der werbung bemassstabt huebsche menschen bewegen, ist der wunsch nach mehr und noch mehr schoenheit ungebrochen. bemerkbar an riesenschneewittchenspiegeln die in der ubahn auch aus der kleinsten tasche ausgepackt werden, oder an frauen die sich einfach minutenlang ohne eingriffe im spiegel bewundern.
damit scheint korea einmal mehr dem japanischen vorbild zu folgen, die in letzter zeit immer wieder mit arbeitsverweigernder jugend (v.a. maennern) fuer schlagzeilen sorgen, die sich nur mehr mode, styling und shopping als ziel setzen. moeglicherweise in reaktion auf die aussichtslosen arbeitsjahre, die ihnen noch bevorstehen, und die generell unsicherer werdenden zukunft. die bevoelkerung ist zwar noch wesentlich juenger als jene in japan (aelteste bevoelkerung weltweit) trotzdem wird mit einer erstmals niedrigeren geburtenrate kraeftig aufgeholt.
ganz kurz noch einige interessante unterschiede zu oesterreich: in japan gibts betriebswirtschaftlich gesehen das j-management. das besdeutet, das ein junger arbeiter oder angestellter ein leben lang bei der gleichen firma bleibt, die ihm auch seine wohnung oder haus, sein auto und spaeter natuerlich auch seine pension bezahlt. ein jobwechsel ist also mit riesigem aufwand verbunden, der fast nie in kauf genommen wird. mehr oder weinger wird die gesamtbevoelkerung somit lebenslang gebunden und strukturiert. das problem, das die immer aelter werdende bevoelkerung mit sich bringt besteht vor allem in der hohen jugendarbeitslosigkeit, da pensionisten nach ihrem regulaeren job einer weiteren taetigkeit nachgehen und von professionellen arbeitsvermittlern bereits bei ihrer pensionierung angeworben werden. zur gleichen zeit gibt es extremen mangel an pflegepersonal, vor allem in den laendlicheren gebieten (welche fast nicht mehr existieren). im unterschied zu oesterreich wird darauf nicht mit illegaler beschaeftigung sondern mit, klischebedingt, roboterbau reagiert.
natuerlich muss es dann in korea das k-management geben! weil eigenltich will man sich nichts abschauen aus dem osten ;). und da liegt das problem - oder in zukunft vielleicht die chance. ein aehnlich unflexibles system wie das japanische, das aber nicht mit den selben sicherheiten(in japan heute vielleicht auch nicht mehr) gedeckt ist. daher muss es laut experten einen bruch des systems geben, damit korea konkurenzfaehig bleibt - vor allem in anbetracht der immer schneller und groesser werdenden chinesischen wirtschaftsmacht. die strenge hierachie, unter der gearbeitet bzw. gelitten wird, muss durch vernetztes schnelleres querarbeiten abgeloest werden. dass das nicht so ganz einfach umzusetzen ist, ist auch durch das sehr wichtige beziehungskatell hier erschwert. und auch wenn viele wollen, fehlt der letzte mutige schritt.
gemeinschaftssinn stehen trotz hierachie ganz oben auf der liste, die alten konfuzianischen werte, die eigentlich nicht wirklich mit dem, uns bekannten, individualistischen kapitalismus funktionieren. oder doch? wenn man die bemerkenswerte erfolgsgeschichte koreas - auch als wunder am han bekannt, genauer betrachtet, faellt erstens auf, dass die erfolgreichen riesenkonglomerate wie lg, samsung und hyundai, bereits unter japanischer herrschaft gegruendet wurden und somit alle handelsvorteile genossen, und zweitens, dass der grosse wirtschaftliche aufschwung in korea, aehnlich wie heute noch in singapur, unter autoritaerer hand erfolgten. ohne meinungs - oder pressefreiheit, ohne grundrechte, die es eigenltich nach der befreiung 1945 haette geben sollen. alle ressourcen des landes wurden auf eine stadt, bzw eine industrie gelenkt. seoul und metall. posco ist heute einer der groessten stahlerzeuger weltweit. als folge verarmte die landbevoelkerung voellig. bis zu den 1990ern wurde hier ohne traktoren, ohne fliessendes wasser, ohne strom gearbeitet und gelebt. die entwicklung, die in westeuropa mit der auklaerung, die industrialisierung etc. hunderte jahre dauerte, hatte hier gerade einmal 30 jahre zeit. eine wirklich bewundernswerte geschichte, der in kuerze ein wechsel bevorsteht.
2. Februar 2010
zuviele discjockeys
freitag abend am anderen ende von seoul irgendwo im finsteren gabs:::::
gegrillte schweinerippen
soju
bier
kimchivergessende ajumas
letzte gaeste im restaurant
eine schwimmhalle
plakate am boden und an der tuer
3 getraenke zur auswahl (2 davon mit jaegermeister und bier)
viele auslaender
nicht zuviele djs
214 fotos
aufdringliche koreanerinnen
bonkers
raumbildende laserstrahlen
baesse
und verhandelte 23 minuten taxifahren!
man kann auch sagen - eine gelungene nacht!!!
gegrillte schweinerippen
soju
bier
kimchivergessende ajumas
letzte gaeste im restaurant
eine schwimmhalle
plakate am boden und an der tuer
3 getraenke zur auswahl (2 davon mit jaegermeister und bier)
viele auslaender
nicht zuviele djs
214 fotos
aufdringliche koreanerinnen
bonkers
raumbildende laserstrahlen
baesse
und verhandelte 23 minuten taxifahren!
man kann auch sagen - eine gelungene nacht!!!
wie der junge koreaner manchmal versucht der hierarchie entkommen, ohne dass es bemerkt wird
um halb 12 erreicht christina eines tages per internem kommunikationssystem die nachricht: do you have any plans for lunch today?
da thomas ihr zur abwechslung mal keinen mittagsbesuch abstatten wird: no, not yet!
und der plan schaut so aus -
(dazu muss vielleicht etwas weiter ausgeholt werden:
im koreanischen hierarchischen arbeitersystem ist es so, dass um punkt 12.00 sich die gesamte abteilung vorm buero trifft um dann gemeinsam essen zu gehen. die hierarchiehoeheren suchen dabei das restaurant aus was dazu fuehrt dass man meistens in traditionellsten koreanischen restaurants landet - ist ja nichts schlechtes prinzipiell, nur tagtaeglich eben:)........)
um diesem manchmal entkommen zu koennen brechen wir getrennt voneinander und nacheinander beginnend um 10 vor 12 richtung westlichem restaurant auf, damit nur ja keiner merkt dass wir zwar zusammen essen gehen aber OHNE die anderen...
im restaurant herrscht dann bei sandwich, salat, carbonara- und tomatospaghetti ausgelassenste stimmung - die sonst so schuechternen mitarbeiterinnen lachen mit offenem mund und ohne handvorhalten, der praktikant mutiert zum allein unterhalter und mit dem firmengruender sind wir auf einmal perdu:)....
schoen zu sehen dass manchmal auch manche koreaner einfach auf etwas anderes lust haben als die anderen koreaner:)...
da thomas ihr zur abwechslung mal keinen mittagsbesuch abstatten wird: no, not yet!
und der plan schaut so aus -
(dazu muss vielleicht etwas weiter ausgeholt werden:
im koreanischen hierarchischen arbeitersystem ist es so, dass um punkt 12.00 sich die gesamte abteilung vorm buero trifft um dann gemeinsam essen zu gehen. die hierarchiehoeheren suchen dabei das restaurant aus was dazu fuehrt dass man meistens in traditionellsten koreanischen restaurants landet - ist ja nichts schlechtes prinzipiell, nur tagtaeglich eben:)........)
um diesem manchmal entkommen zu koennen brechen wir getrennt voneinander und nacheinander beginnend um 10 vor 12 richtung westlichem restaurant auf, damit nur ja keiner merkt dass wir zwar zusammen essen gehen aber OHNE die anderen...
im restaurant herrscht dann bei sandwich, salat, carbonara- und tomatospaghetti ausgelassenste stimmung - die sonst so schuechternen mitarbeiterinnen lachen mit offenem mund und ohne handvorhalten, der praktikant mutiert zum allein unterhalter und mit dem firmengruender sind wir auf einmal perdu:)....
schoen zu sehen dass manchmal auch manche koreaner einfach auf etwas anderes lust haben als die anderen koreaner:)...
1. Februar 2010
waermereflektoren
neulich beim gemeinsammen abendessen des teams 2-2 von space group
(welches im koreanischen arbeitsalltag dazugehoert wie anderswo das nachhausegehen, aber verstaendlich bei arbeitsstunden genseits der 12!)
es gibt 낙지 (tintenfisch in schaerfster roter sosse mit reis - was sonst)
mr kim: phu, that's hot! phu, that too spicy for me!!!!! i am afraid - can you eat that?
ms christina: of course, no problem! i had it before and i really like it!!!
mr kim: wow! i envy you....
dazu muss gesagt werden - besagter mr kim lebt seit 4 jahren im ausland (kasachstan, dubai).
alles also reine trainingssache, auch das scharfe essen...
genaugenommen reagieren die waermereflektoren auf scharfes essen, also ist schaerfe keineswegs ein geschmack, der von den geschmacksknospen wahrgenommen wird. das essen wirkt schaerfer, je heisser es serviert wird. eine laengerfristige beeintraechigung der geschmacksnerven ist durch scharfes essen also nicht moeglich und die waermereflektoren reagieren nach absetzen der scharfen gewuerze auch wieder veraendert...
also keine angst, ihr koennt schon mal anfangen zu trainieren :P!
(welches im koreanischen arbeitsalltag dazugehoert wie anderswo das nachhausegehen, aber verstaendlich bei arbeitsstunden genseits der 12!)
es gibt 낙지 (tintenfisch in schaerfster roter sosse mit reis - was sonst)
mr kim: phu, that's hot! phu, that too spicy for me!!!!! i am afraid - can you eat that?
ms christina: of course, no problem! i had it before and i really like it!!!
mr kim: wow! i envy you....
dazu muss gesagt werden - besagter mr kim lebt seit 4 jahren im ausland (kasachstan, dubai).
alles also reine trainingssache, auch das scharfe essen...
genaugenommen reagieren die waermereflektoren auf scharfes essen, also ist schaerfe keineswegs ein geschmack, der von den geschmacksknospen wahrgenommen wird. das essen wirkt schaerfer, je heisser es serviert wird. eine laengerfristige beeintraechigung der geschmacksnerven ist durch scharfes essen also nicht moeglich und die waermereflektoren reagieren nach absetzen der scharfen gewuerze auch wieder veraendert...
also keine angst, ihr koennt schon mal anfangen zu trainieren :P!
26. Januar 2010
zurueck zur kultur
im nu waren wir mit dem superexpressshinkansen in kyoto. gleich ums eck das naechste ryokan! alles tipptopp geplant. sogar mit internet und verlaengerter sperrstunde (jahreswechsel).
dazu muss man sagen dass der jahreswechsel der groesste feiertag in japan ist. frueher auch wie das koreanische und das chinesische neujahr nach dem luna-kalender gefeiert, wurde es 1873 aber auf den 1. jaenner festgelegt und folgt somit dem greorianischen kalender. also riesen familienfest (danach wurde unter anderem auch unsere route gewaehlt, weil alles was familie hat zur familie faehrt und die transportsysteme dementsprechend ueberlastet sind) und wir mittendrin. traditionellerweise geht man zu silvester in einen tempel, holt sich alles glueck ab, noch dazu eine brennende schnur mit der man dann das feuer zur zubereitung des ersten mahls im neuen jahr entzuenden muss und ein paar sakes und fertig. hoert sich relativ traditionell an, zu unserem erstaunen sollten sich alle altersschichten im gedraenge tummeln. wir beinahe nicht, weil wir in unser fischdinner vertieft voellig die zeit uebersahen. dort wussten wir weder was es gibt, noch wieviel das kostete, nur chicken gabs keins im fischrestaurant. gut gemacht!wir einigten uns mit der besitzerin auf tempura (frittierter geschmischter fisch), sashimi (roher fisch) und fischsuppe. zwischen jedem gang wurde uns ein gang service serviert ;) zwischensashimi, miso, sake... jedenfalls koennt ihr euch jetzt vielleicht vorstellen warum wir beinahe den jahreswechsel verpasst haben und somit viel zu spaet in einer viel zu langen schlange vor dem tempel standen. wir nutzten jede ;) gelegenheit um weiter nach vorne zu kommen und hatten es kurz nach 1 auch geschafft!!! geld werfen, verbeugen, schnur anzuenden, taxi abfackeln. und wir waren schon wieder zuhause... am 1. tag des jahres kommen alle familien mit traditioneller kleidung also kimono mit holzpantoffeln in die tempel. dort gibts dann koestliches zuckerwasser und feierliche atmosphaere. die stadt ausserhalb der tempelanlagen war beinahe menschenleer – wunderschoene altstadt im viertel gion. am letzen tag und somit auch tag unserer 'heim'reise leisteten wir uns noch touriprogramm vom feinsten. der goldene pavillon, die meistfotographierte sehenswuerdigkeit japans, wenn man den verpasst ist das vergleichbar mit einer sydneyreise ohne die oper zu sehen. 1950 wurde er zwar von einem 21 jaehrigen moench niedergebrannt, aber das kann jeder selbst nachlesen. unser letztes ziel war der beruehmteste zen garten japans im ryoan ji (tempel des zur ruhe gekommenen drachen). im garten sind 15 steine scheinbar willkuerlich verteilt, wobei niemals alle steine von einem standpunkt aus erfasst werden koennen. sollte man das schaffen, so ist man erleuchtet. leider mussten wir enttaeuscht wieder weiter…
busfahrt zum bahnhof, zugfahrt zum flughafen und ab die post zusrueck nach seoul. hoert sich relativ einfach an. der busfahrer hatte anscheinend gerade eine korrektheitsschulung hinter sich, er stellte bei jedem auch noch so kurzen halt den motor ab, berichtete dies alles und noch viel mehr zusaetzlich zur gewohnten durchsage ueber sein headset und brachte uns damit immer mehr zur verzweiflung. zu allem ueberfluss waren die strassen 2 stationen vor unserem ziel - der endstation - auch noch voellig verstopft. nach 5 gruenen ampeln und 5 cm raumgewinn beschlossen wir auszusteigen und zu fuss zum bahnhof zu laufen (leichte zeitprobleme). also fragten gudi und sandra mal beim chauffeur hoeflich nach. ‚please wait for the next station‘ – hmpf… das geht sich nimma aus!!! christina eilt zur hilfe und will wirklich raus hier!!! ‚please wait until the next station‘. der letze ausweg: thomas mit angeblich leicht erhobener stimme: let us out now! eine kleine durchsage – wie gewohnt und tschhhhhhhhhhhhh, die tueren oeffen sich, raus in die freiheit. hier scheinen sich die strengen regeln einer so geordneten gesellschafft ein wenig zu raechen. nach uns auslaendern ist naemlich noch der halbe bus in die freiheit gestuermt…
und gaben wir knapp am verhungen unsere genau eingeteilten yen fuer wasser und reis aus und das abenteuer japan war fuers erste beendet.
ein wirklich wunderschoenes sehr sehr interessantes land, das sicherlich wieder mit uns rechnen muss…
dazu muss man sagen dass der jahreswechsel der groesste feiertag in japan ist. frueher auch wie das koreanische und das chinesische neujahr nach dem luna-kalender gefeiert, wurde es 1873 aber auf den 1. jaenner festgelegt und folgt somit dem greorianischen kalender. also riesen familienfest (danach wurde unter anderem auch unsere route gewaehlt, weil alles was familie hat zur familie faehrt und die transportsysteme dementsprechend ueberlastet sind) und wir mittendrin. traditionellerweise geht man zu silvester in einen tempel, holt sich alles glueck ab, noch dazu eine brennende schnur mit der man dann das feuer zur zubereitung des ersten mahls im neuen jahr entzuenden muss und ein paar sakes und fertig. hoert sich relativ traditionell an, zu unserem erstaunen sollten sich alle altersschichten im gedraenge tummeln. wir beinahe nicht, weil wir in unser fischdinner vertieft voellig die zeit uebersahen. dort wussten wir weder was es gibt, noch wieviel das kostete, nur chicken gabs keins im fischrestaurant. gut gemacht!wir einigten uns mit der besitzerin auf tempura (frittierter geschmischter fisch), sashimi (roher fisch) und fischsuppe. zwischen jedem gang wurde uns ein gang service serviert ;) zwischensashimi, miso, sake... jedenfalls koennt ihr euch jetzt vielleicht vorstellen warum wir beinahe den jahreswechsel verpasst haben und somit viel zu spaet in einer viel zu langen schlange vor dem tempel standen. wir nutzten jede ;) gelegenheit um weiter nach vorne zu kommen und hatten es kurz nach 1 auch geschafft!!! geld werfen, verbeugen, schnur anzuenden, taxi abfackeln. und wir waren schon wieder zuhause... am 1. tag des jahres kommen alle familien mit traditioneller kleidung also kimono mit holzpantoffeln in die tempel. dort gibts dann koestliches zuckerwasser und feierliche atmosphaere. die stadt ausserhalb der tempelanlagen war beinahe menschenleer – wunderschoene altstadt im viertel gion. am letzen tag und somit auch tag unserer 'heim'reise leisteten wir uns noch touriprogramm vom feinsten. der goldene pavillon, die meistfotographierte sehenswuerdigkeit japans, wenn man den verpasst ist das vergleichbar mit einer sydneyreise ohne die oper zu sehen. 1950 wurde er zwar von einem 21 jaehrigen moench niedergebrannt, aber das kann jeder selbst nachlesen. unser letztes ziel war der beruehmteste zen garten japans im ryoan ji (tempel des zur ruhe gekommenen drachen). im garten sind 15 steine scheinbar willkuerlich verteilt, wobei niemals alle steine von einem standpunkt aus erfasst werden koennen. sollte man das schaffen, so ist man erleuchtet. leider mussten wir enttaeuscht wieder weiter…
busfahrt zum bahnhof, zugfahrt zum flughafen und ab die post zusrueck nach seoul. hoert sich relativ einfach an. der busfahrer hatte anscheinend gerade eine korrektheitsschulung hinter sich, er stellte bei jedem auch noch so kurzen halt den motor ab, berichtete dies alles und noch viel mehr zusaetzlich zur gewohnten durchsage ueber sein headset und brachte uns damit immer mehr zur verzweiflung. zu allem ueberfluss waren die strassen 2 stationen vor unserem ziel - der endstation - auch noch voellig verstopft. nach 5 gruenen ampeln und 5 cm raumgewinn beschlossen wir auszusteigen und zu fuss zum bahnhof zu laufen (leichte zeitprobleme). also fragten gudi und sandra mal beim chauffeur hoeflich nach. ‚please wait for the next station‘ – hmpf… das geht sich nimma aus!!! christina eilt zur hilfe und will wirklich raus hier!!! ‚please wait until the next station‘. der letze ausweg: thomas mit angeblich leicht erhobener stimme: let us out now! eine kleine durchsage – wie gewohnt und tschhhhhhhhhhhhh, die tueren oeffen sich, raus in die freiheit. hier scheinen sich die strengen regeln einer so geordneten gesellschafft ein wenig zu raechen. nach uns auslaendern ist naemlich noch der halbe bus in die freiheit gestuermt…
und gaben wir knapp am verhungen unsere genau eingeteilten yen fuer wasser und reis aus und das abenteuer japan war fuers erste beendet.
ein wirklich wunderschoenes sehr sehr interessantes land, das sicherlich wieder mit uns rechnen muss…
25. Januar 2010
delphine wir kommen - aber nicht um euch zu jagen
und so trotteten wir am meer entlang - zumindest war das unsere versprochene hoffnung! und wirklich! der kuestenexpress pfiff quasi am strand entlang und schon waren wir an unserem naechten ziel angelangt. koshigoe - ein kleines dorf der praefektur kanagawa mit blick auf den fujisan (an klaran tagen). ein wunderschoen idyllisches dorf, mit 3 bahnhoefen ;) wir uebernachteten in einem all-inclusive ryokan wie es sich so gehoert, mit jakuta, fischabendessen und fischfruehstueck! ;) wenn der zug durch den ort donnerte musste alles ausweichen! die autos, die so schon muehe hatten sich durch die strassen zu kaempfen, die fussgaenger, die eigentlich auch als fahrzeuge behandelt wurden, und auch die touris, die mit einem trolli an jeder hand durch die idylle schlenderten. oder geschlendert wurden. der hatte uns derartig im griff, das wir und gluecklich schaetzen konnten, dass er es gut mit uns meinte und uns gleich zu unserem ryokan blies. waehrend unseres kleinen strandspaziergangs vor dem abendessen sahen wir dann erst wahre japanische kampfkunst. nicht mit schwertern, nicht mit schlaegen, sondern mit surfbrettern ums ueberleben! am strand gab es aufgrund des sturmes kaum vorankommen und temperaturen die an einem 30. dezember angemessen schienen, hielten unzaehlige japaner nicht davon ab sich in die wellen zu schmeissen. barfuss, ohne handschuhe... wir zogen es vor in einer kleinen bar einen sake zu geniessen bis das kistchen voll war. als es dann finster wurde besichtigten wir noch tempel und pagoda in der naehe des ryokans, mit angeschliessendem friedhofsrundgang am hausberg.
das abendessen war der reinste himmel - fuer fischliebhaber. in saemtlichen gaengen wurde alles moegliche und unmoegliche serviert - einfach fantastisch. das fruehstueck war aehnlich wenn auch kleiner gestaltet. hier ein wenig gewoehnungsbeduerftig um 8 uhr morgens ;) auch nach einem hausinternen kleinen onsen. auf die kleine vorgelagerte insel gelangt man mit dem boot, das aber aufgrund des hohen wellengangs gar nicht zu sehen war, mit dem bus, der uns viel zu langweilig war, oder zu fuss ueber die bruecke, wo dir der wind die wassergischt ins gesicht peitscht - fast ;)
die insel is bekannt fuer ihre artenvielfalt. sehr sehr viele adler, delphine (denen wars aber zu kalt) und und und... es gibt auch einen kleinen aussichtsturm von wo wir den fujisan mit einem kleinen haeubchen bestaunen konnten. ich weiss allerdings nicht ob es fuer den die gleiche weisheit wie fuer den grimming gibt - leider. dann noch schnell einen happen essen im restauraunt mit dem schoensten ausblick in dem wir je waren. und nochmal schnell ein bisschen glueck aus dem automaten und schon waren die eineinhalb tage paradies wieder zu ende und wir mussten weiter, weiter nach kyoto. und wie reist man in japan stilgerecht? erstens mit einer schwebebahn!!! hehe. und dann natuerlich mit dem shinkansen, dem schnellsten zug der welt - Der Shinkansen zeichnet sich weniger durch die absolute Höchstgeschwindigkeit der Triebwagen (443 km/h im Testlauf) als vielmehr durch seine durchgängig hohe Reisegeschwindigkeit auf einem vom Nah- und Güterverkehr baulich komplett getrennten Hochgeschwindigkeitsnetz aus. So erzielt der Nozomi-Superexpress zwischen Tokio und Nagoya inkl. Bahnhofsaufenthalten eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 206 km/h. soviel dazu...
das abendessen war der reinste himmel - fuer fischliebhaber. in saemtlichen gaengen wurde alles moegliche und unmoegliche serviert - einfach fantastisch. das fruehstueck war aehnlich wenn auch kleiner gestaltet. hier ein wenig gewoehnungsbeduerftig um 8 uhr morgens ;) auch nach einem hausinternen kleinen onsen. auf die kleine vorgelagerte insel gelangt man mit dem boot, das aber aufgrund des hohen wellengangs gar nicht zu sehen war, mit dem bus, der uns viel zu langweilig war, oder zu fuss ueber die bruecke, wo dir der wind die wassergischt ins gesicht peitscht - fast ;)
die insel is bekannt fuer ihre artenvielfalt. sehr sehr viele adler, delphine (denen wars aber zu kalt) und und und... es gibt auch einen kleinen aussichtsturm von wo wir den fujisan mit einem kleinen haeubchen bestaunen konnten. ich weiss allerdings nicht ob es fuer den die gleiche weisheit wie fuer den grimming gibt - leider. dann noch schnell einen happen essen im restauraunt mit dem schoensten ausblick in dem wir je waren. und nochmal schnell ein bisschen glueck aus dem automaten und schon waren die eineinhalb tage paradies wieder zu ende und wir mussten weiter, weiter nach kyoto. und wie reist man in japan stilgerecht? erstens mit einer schwebebahn!!! hehe. und dann natuerlich mit dem shinkansen, dem schnellsten zug der welt - Der Shinkansen zeichnet sich weniger durch die absolute Höchstgeschwindigkeit der Triebwagen (443 km/h im Testlauf) als vielmehr durch seine durchgängig hohe Reisegeschwindigkeit auf einem vom Nah- und Güterverkehr baulich komplett getrennten Hochgeschwindigkeitsnetz aus. So erzielt der Nozomi-Superexpress zwischen Tokio und Nagoya inkl. Bahnhofsaufenthalten eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 206 km/h. soviel dazu...
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